Deutsche Jugendkraft e.V. Schlatt

Presseschau zu unserem diesjährigen Theaterabend !

Stephan Zeller, 09.01.2020

Presseschau zu unserem diesjährigen Theaterabend !

Aus der BZ:

https://www.badische-zeitung.de/ausgerechnet-ein-schreiner-soll-es-sein--180946570.html

DJK Schlatt sorgte mit Theaterstück "Wo gehobelt wird, da fallen Späne" für großes Gelächter.

BAD KROZINGEN-SCHLATT. Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Quellenhalle fand die Theatergruppe der DJK Schlatt auch in diesem Jahr wieder bei ihren traditionellen Auftritten zwischen den Jahren vor. Präsentiert wurde am Freitag- und Samstagabend die Komödie "Wo gehobelt wird, da fallen Späne" aus der Feder des Pfälzer Kabarettisten Toni Lauerer. Ulrike Winkler, Stephan Zeller, Susi Seywald, Ilona Lange, Jörg Baumann, Ronja Seywald, Michaela Seywald, Marcel Freund und Arne Karrer zeigten in ihren Rollen eine glänzende Vorstellung und unterhielten prächtig Jung und Alt. Immer wieder brachten sie, die Jüngsten ganz vorne an der Bühne, in schallendes Gelächter aus.

In dem ins Alemannische und auf das Schlatter Dorf umgewandelten Dreiakter soll es die Tochter Eva einmal besser haben als der Vater Ludwig, ein Schreinermeister, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Schwiegervater eines Doktors, eines Juristen oder eines Großunternehmers zu werden. Wie es der Zufall will, verliebt Eva sich jedoch ausgerechnet in einen Schreiner, woraufhin sie mit Hilfe der schauspielerischen Leistung ihres guten Freundes Franz – der in eben diese drei Rollen schlüpft – versucht, dem Vater die Wunschschwiegersöhne so madig wie nur möglich zu machen. Verwirrung war garantiert, zur großen Freude des begeisterten Schlatter Publikums.

Hervorstachen vor allem Rückkehrer Jörg Baumann, der nach mehrjähriger Pause wieder auf der Bühne stand, in der Rolle des Vaters, sowie Ulrike Winkler als die von einer üblen Verstopfung heimgesuchte Tante Erna. Sein vielfältiges Schauspieltalent demonstrierte darüber hinaus Stephan Zeller, dem es gelang, gleich mehrere verschiedene Rollen mit Leben zu füllen und eine prägende Rolle des Stückes zu spielen, bei dem der geplagte Vater am Ende dem Wahnsinn ganz nah ist und sogar die alte Tante Erna angesichts der verschiedenen Herren in ungeahnte Wallungen gerät. Nach einer Vielzahl an urkomischen Szenen kommt es dann zum versöhnlichen Ende und das Publikum dankte es den Darstellern mit ohrenbetäubendem Applaus.

Nach der Aufführung hielt der Abend auch noch eine große Tombola bereit. Und an der Theaterbar bestand zudem die Möglichkeit, die doch stark strapazierten Lachmuskeln bei einem kühlen Getränk zumindest wieder etwas zu entspannen – oder einfach weiterzulachen. 

Aus dem ReblandKurier: